«Wir müssen dringend zur Neutralität zurückkehren, die unser Land über 200 Jahre lang vor Kriegen bewahrt hat.
Neutralität bedeutet Nichteinmischung. Der Begriff «neutral» stammt aus dem Lateinischen und setzt sich aus den beiden Worten «ne» und «uter» zusammen, was «keiner von beiden» bedeutet.
Am Wiener Kongress 1815 halten die europäischen Grossmächte in der Erklärung vom 20. März fest, dass die «immerwährende» Neutralität der Schweiz im Interesse der europäischen Staaten liege. Sie stellen die völkerrechtliche Anerkennung in Aussicht. Acht Monate später ist es so weit: Im Vertrag von Paris anerkennen die Grossmächte am 20. November 1815 die «immerwährende» Neutralität der Schweiz und garantieren die Unverletzlichkeit des schweizerischen Hoheitsgebiets. Damit wird die Neutralität der Schweiz erstmals völkerrechtlich anerkannt
Neutralität war immer unsere Stärke, die Schweizer Armee würde relativ schnell ihre Verteidigungsfähigkeit zurück erlangen, wenn einige Persönlichkeiten aus der Vergangenheit das vielzitierte Ruder wieder übernehmen könnten .. Als da wären Rudolf Gnägi als Verteidigungsminister, Hans Senn als Generalstabschef, Georg Züblin als Kommandant des Gebirgsarmeekorps 3 - oder Rudolf Blocher (nicht verwandt mit Alt-Bundesrat Blocher) als Befehlshaber FAK 4 .. Diese Truppenverbände gibt’s ja heute leider nicht mehr .. Aber die genannten Herren würde dafür sorgen, dass es sie wieder gibt .. Die Armee-61 musste ihre Schlagkraft zum Glück nie unter Beweis stellen .. Aber von ihren Eckdaten her war sie imstande, ihrem Verfassungsauftrag nachzukommen .. Und der da lautet, die Schweiz und deren Bevölkerung gegen einen militärischen Angriff wirkungsvoll zu verteidigen .